Was ist ein Fotobuch und wofür verwendest du es?

Ein Fotobuch bringt deine schönsten Bilder in einem gedruckten Buch zusammen. Aber was ist ein Fotobuch genau, und worin unterscheidet es sich von einem gewöhnlichen Buch oder einem Abzug? Hier liest du die Merkmale, die Einsatzgebiete und worauf du achtest, wenn du eines machen lässt.

Was ist ein Fotobuch und wofür verwendest du es?

Merkmale eines Fotobuchs

Fotobücher werden auf schwererem, oft gestrichenem Papier gedruckt, damit Farben tief und gesättigt wirken. Am besten kommt ein Fotobuch als Hardcover mit stabilem, fadengehefteten Rücken zur Geltung, für eine hochwertige und beständige Ausstrahlung.

Wofür verwendest du ein Fotobuch?

  • Hochzeitsalben und andere Meilensteine
  • Familiengeschichte und Gedenkbücher
  • Portfolios für Fotografen und Designer
  • Coffee-Table-Bücher mit visuellen Geschichten
  • Reiseberichte und Jahresrückblicke

Worauf achtest du bei einem Fotobuch?

Liefere deine Fotos in hoher Auflösung (mindestens 300 dpi in Originalgröße) und im richtigen Farbraum. Wähle Papier und Veredelung passend zur Stimmung: matt für einen ruhigen, zeitlosen Look, glänzend für mehr Kontrast und Tiefe. Wir denken gern mit dir über Format, Papier und Bindung nach.

Selbst ein Fotobuch gestalten

Jetzt, da du weißt, was ein Fotobuch ist, kannst du selbst eines zusammenstellen. Wähle deine besten Fotos, ordne sie zu einer Geschichte und halte das Layout ruhig, denn Weißraum lässt Bilder atmen. Weil wir ab einem Exemplar drucken, kannst du zuerst ein Musterexemplar beurteilen, bevor du mehr bestellst. Tipps zur Farbwiedergabe auf Papier findest du beim International Color Consortium.

Der Aufbau deines Fotobuchs

Ein gutes Fotobuch ist eine Auswahl, kein Archiv. Wähle pro Ereignis die zwei oder drei Bilder, die die Geschichte tragen, und lass den Rest weg; ein Buch mit vierzig starken Fotos ist besser als eines mit zweihundert, von denen die Hälfte einander ähnelt. Arbeite in einer festen Reihenfolge, meist chronologisch, und mach die Doppelseite — zwei Seiten nebeneinander — zum Ausgangspunkt statt der einzelnen Seite.

Trau dich, Weiß zu lassen. Ein Foto mit Raum drumherum bekommt mehr Aufmerksamkeit als sechs Fotos im Raster. Wechsle zwischen seitengroßen und kleineren Bildern und setze nicht jedes Foto an dieselbe Stelle: Das macht ein Buch monoton zum Durchblättern.

Technische Punkte, auf die du achtest

  • Auflösung. Mindestens 300 dpi in der Größe, in der das Foto im Buch erscheint, rechne also in Originalgröße und nicht nur mit der Pixelzahl.
  • Anschnitt. Fotos, die bis an den Rand laufen, müssen 3 mm über das Endformat hinausgehen.
  • Der Falz. Setze Gesichter oder den Horizont nicht genau in die Mitte einer Doppelseite; bei einem geklebten Rücken verschwinden dort einige Millimeter.
  • Farbe. Wandle deine Bilder in CMYK um, dann siehst du vorab, was mit kräftigen Tönen passiert.

Bist du dir bei Papier oder Bindung unsicher, bestell zuerst ein Exemplar. Gerade beim Fotobuch ist das der günstigste Weg herauszufinden, ob deine Wahl stimmt. Mehr zur Papierwahl liest du in unserem Artikel über Papier für Fotobücher.

Häufige Fragen zu Fotobüchern

Was ist ein Fotobuch genau?

Ein gebundenes Buch, in dem Fotos im Mittelpunkt stehen, gedruckt auf hochwertigem Fotopapier mit durchdachtem Layout — anders als lose Abzüge oder ein Textbuch.

Was ist der Unterschied zu losen Fotoabzügen?

Beim Fotobuch sitzen die Bilder in einem gebundenen Ganzen mit einer Gestaltung, die daraus eine Geschichte macht, auf schwererem Papier als lose Abzüge.

Welche Auflösung brauchen meine Fotos?

Mindestens 300 dpi in Originalgröße, damit die Fotos scharf gedruckt werden und nicht körnig wirken.

Wie viele Fotos passen in ein Fotobuch?

Das hängt von deinem Layout ab. Mit ein bis drei Fotos pro Doppelseite kommst du bei einem Buch mit 60 Seiten auf etwa 40 bis 90 Bilder. Mehr hineinzupacken geht, kostet aber Ruhe.

Hardcover oder Softcover für ein Fotobuch?

Für ein Fotobuch, das du aufbewahrst oder verschenkst, ist Hardcover üblich: Es schützt besser und wirkt wie eine echte Ausgabe. Softcover eignet sich gut für ein leichteres, informelleres Buch oder eine größere Auflage.